Freitag, 17. April 2015

Jack Savoretti /// Daily Masterpiece #51

Jack Savoretti ist ein sehr gutes Beispiel dafür, dass auch für außergewöhnlich talentierte Bands und Künstler großer Erfolg im Musikgeschäft oft nicht vorhersehbar oder planbar ist und dass manchmal eben alles ganz anders kommt als gedacht und genau dies auch positiv sein kann. Ab und zu läuft eben alles etwas verrückt ab und bringt doch am Ende das gewünschte Ergebnis. Vor ein paar Jahren lief es nicht schlecht für Jack Savoretti, aber eben auch nicht richtig gut. Und wenn man sich als Musiker so langsam auf die 30 zubewegt, mittlerweile verheiratet ist, ein Kind im Anmarsch ist und es zum großen Karrieredurchbruch noch nicht ganz gereicht hat, dann muss man sich vielleicht auch von der Idee verabschieden langfristig von seiner größten Leidenschaft leben zu können. Daher beschloss Jack Savoretti mit dem Musikmachen aufzuhören.

"Tie me down" von Jack Savoretti

Gesagt, aber nicht getan. Privat schrieb er dennoch Songs, befreit vom Druck, wütend wegen der Situation, in jedem Fall auf persönlichere und emotionalere Art und Weise. Er selber sagt, dass er es erst in dieser Phase so richtig gelernt hat gute Texte zu schreiben. Am Ende entschied er sich doch wieder für den Weg als Musiker und mittlerweile ist er damit zu Recht auch sehr erfolgreich. Kleine Kostprobe gefällig? "Tie me down" ist ein richtig guter Song, in dem Jack Savoretti nicht nur mit seiner Stimme überzeugt, sondern auch eine Message hat, die bei genauem Hinhören doch sehr von seiner Krisenzeit zu erzählen scheint. Zusammen mit dem mitreißenden Instrumental wird "Tie me down" zur Hoffnung gebenden Hymne für alle, die sich nicht unterkriegen lassen wollen - ob Musiker oder nicht.



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