Sonntag, 19. April 2015

North Alone /// Review #13

Man kann ja viel darüber philosophieren, was für Musikstile und -elemente gut miteinander harmonieren könnten und was dabei herauskommen könnte, wenn sich bestimmte Künstler zusammentun. Manchmal geht das Herumexperimentiere total daneben, manchmal resultiert aber auch eine großartige Platte.

"Cure & Disease" von North Alone

So nämlich beim neuen Album namens "Cure & Disease" von North Alone.



Folk, Punk, Songwriting - das ist North Alone bzw. Manuel Sieg aus Osnabrück, der Mann mit der schön-rauen Stimme, der auf "Cure & Disease" seinen von der Grundstimmung her recht unterschiedlichen Songs immer eine besondere Note verleihen kann. Mit am Start sind die Post-Hardcore-Band Halfway Decent und der Künstler So-Kumneth Sim, dessen Geige in vielen Stücken sehr präsent ist. Diese Kombination funktioniert wunderbar und macht das Album extrem vielseitig, gerade auch was die Instrumentals angeht.

Würde man sich "Cure & Disease" anhören ohne vorher zu wissen, dass der Longplayer im beschaulichen Osnabrück produziert wurde, würde man wohl eher annehmen, dass er von einer amerikanischen Band stammt. Das Album klingt nach Roadtrip, nach Whiskey und ungefilterten Zigaretten, was vermutlich vor allem am Gesang von Manuel Sieg liegt. Die Songs haben und geben viel Energie, wirken durchdacht und bei einigen Nummern wirft man gerne den Repeat-Modus an. Besonders empfehlenswert - obwohl ganz unterschiedlich von der Art her - sind "Missing Heart Shadow" und der vielleicht stärkste Song namens "Greetings From Someone Else"

Auf iTunes bekommt ihr das Album "Cure & Disease" von North Alone.




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