Mittwoch, 20. Mai 2015

"Es tut weh, wenn so ein Club für eine Mode-Filiale schließen muss." /// Exclusive im Interview /// Teil 2

Der Countdown läuft: Am Freitag erscheint endlich das 2. Album namens "Neuer Mensch" von Exclusive. Warum schon die erste Platte der Band absolut empfehlenswert war und ist, könnt ihr in der Review zu "Nachtmensch" auf repeatable.de lesen und hören. Auch in diesem 2. Teil der Interview-Serie beantworten Exclusive einige Fragen zu ganz unterschiedlichen Themen. Wer den "Gefällt mir"-Button auf der Facebook-Seite von repeatable.de klickt, wird direkt informiert, wenn in wenigen Tagen der letzte Interview-Teil online geht. Viel Spaß!


Was war das Beste/Beeindruckendste/Verrückteste, das euch je auf Tour / bei einem Konzert / auf einem Festival passiert ist?
Exclusive: Wir durften 2013 beim Champions League Finale in London auf dem Champions League Festival spielen. Nicht nur dass wir uns den Backstage quasi mit Will Smith und Zinedine Zidane teilen mussten, wir wurden auch noch durch London kutschiert, hatten ein super Hotel und haben am Ende noch Tickets für‘s Finale bekommen. Obwohl das ganze Festival am Ende total verplant war.

Was sagt ihr dazu, dass das legendäre Atomic Café in München dicht machen musste?
Markus: Das ist natürlich sehr schade für die Münchner Club-Kultur. Es tut schon weh, wenn man hört, dass ein Club der 18 Jahre die Kultur in München gefördert und voran gebracht hat, schließen muss für eine Modemarke, von der es eh schon viel zu viele Filialen in München gibt. Für uns persönlich war das natürlich auch sehr traurig. Wir hatten dort unsere ersten größeren Auftritte und vor allem Johannes und ich waren gefühlt jeden Mittwoch und Samstag dort. Als Andenken ans Atomic ziert der Atomic-Stempel jetzt auch meine linke Brust. :D

Wer ist in euren Augen zu Unrecht mit seiner Musik erfolgreich und warum?
Exclusive: Wir glauben nicht dass jemand zu Unrecht mit seiner Musik erfolgreich ist. Jeder der mit seiner Musik erfolgreich ist, ist deshalb so erfolgreich, weil er sehr viel Spaß an der Musik hat und sehr viel dafür geleistet und riskiert hat.

Was mögt ihr am meisten an München?
Exclusive: München ist eine Großstadt mit Dorfflair. München hat Geschichte und Tradition und ist zudem einfach gmiatlich. Wer sitzt denn nicht gerne Samstagnachmittag in der Sonne in einem Biergarten in München oder im Englischen Garten oder an der Isar oder …

Was mögt ihr nicht an München oder geht euch auf die Nerven?
Exclusive: München ist ein bisschen eingeschlafen, wenn man es mit dem München der 80er Jahre vergleicht. München war hier weltweit ein Dreh- und Angelpunkt für die Musikbranche der gesamten Welt und es gab eine florierende Clubkultur.

Was sagt ihr rückblickend betrachtet zu eurem Album „Nachtmensch“?
Exclusive: Rückblickend sind wir immer noch zufrieden mit dem Nachtmensch-Album und es hat uns ja auch dahin gebracht, wo wir gerade sind um jetzt mit „Neuer Mensch“ richtig loszulegen.

Was sind die Themen auf eurem neuen Album „Neuer Mensch“?
Exclusive: Die Themen auf dem Album sind vielfältig, da sich ja in den 2 Jahren zwischen den 2 Alben doch einiges getan hat. Aber vor allem geht es um Aufbruch und neue Wege gehen, wie zum Beispiel in „Neuer Mensch“. Aber wir haben überhaupt persönlichere Texte als zuvor geschrieben, wie in „Leben Lang“ oder „Hallo“ und natürlich geht es auch um das Wichtigste überhaupt: Frauen. ;)

Was würdet ihr machen, wenn ihr erfahren würdet, dass ihr nur noch 6 Monate zu leben hättet?
Exclusive: Trotzdem weiterhin Musik machen und die Shows und Festivals spielen die jetzt anstehen, die freie Zeit dazwischen nutzen um zu Reisen und vielleicht noch ein paar „Abschiedssongs“ schreiben, mit denen wir uns verewigen können.

Auf was seid ihr bisher so richtig stolz?
Exclusive: Wir sind richtig stolz auf unser neues Album „Neuer Mensch“. Trotz einiger Schwierigkeiten im Songwriting-Prozess und einem Produktionsaufenthalt in Berlin haben wir es am Ende geschafft mit dem Produzenten von „Nachtmensch“ (Thomas Eifert) das zu machen was uns Spaß macht und ein Album zu schaffen, mit dem wir sehr zufrieden sind.


Zum 1. Teil des Interviews geht's hier: "Auf Deutsch ist unsere Musik direkter und ehrlicher."
Den 3. Teil findet ihr hier: "Wir wollten schon in der Grundschule eine Band gründen."




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